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Fluoridierung

Fluoride - Grundlage

Fluoride sind in der Natur weit verbreitet. Sie kommen unter anderem in Gewässern (Meer-, Trinkwasser) und Teeblättern (grüner, schwarzer Tee) vor und sind natürlicher Bestandteil unserer täglichen Nahrung (Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und Milch). Fluoride gehören zu den Mineralsalzen, welche am umfangreichsten und gründlichsten erforscht sind.

Schon seit den 40-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich gezeigt, dass Fluoride eine vorbeugende Wirkung gegen Karies haben und heutzutage in nahezu jeder Zahnpasta enthalten sind. In zahlreichen Studien ist die Wirkung von Fluoriden klinisch beschrieben, erprobt und dokumentiert worden. Dabei wurde die gute Wirksamkeit, Verträglichkeit und Unbedenklichkeit festgestellt. Der Fluorideffekt beruht hauptsächlich auf der chemischen Reaktion an der Zahnoberfläche. Er fördert die Remineralisation, vermindert die Demineralisation und schützt somit den Zahn vor Säureangriffen.

Fluoride - Anwendung

Fluoridierungsmaßnahmen an den Zähnen sind eine lebenslange Aufgabe und ein wichtiger Faktor bei der zahnmedizinischen Prophylaxe. Fluoride finden sowohl in der häuslichen Zahnpflege als auch bei der Individualprophylaxe in der zahnärztlichen Praxis breite Anwendung. Der regelmäßige Einsatz in der Gruppenprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zu einer deutlichen Verbesserung der Zahngesundheit geführt.

Fluoride können lokal über gezieltes Auftragen - in Form von spezifischen Flüssigkeiten oder Zahnpasten - oder systemisch - in Form von Tabletten oder fluoridiertem Speisesalz – eingesetzt werden.

Grundlage für die Durchführung von Fluoridierungsmaßnahmen sind die Empfehlungen der anerkannten und unabhängigen wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowohl der Zahnärzte - Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund-, und Kieferkrankheiten (DGZMK), in der Empfehlung von 2002 -, als auch im Konsens mit den Pädiatern bzw. Kinderärzten - Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) und Deutsche Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. (DAKJ), in der Leitlinie von 2006 - veröffentlicht durch das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) bzw. der Zahnärztlichen Zentralstelle für Qualitätssicherung (ZZQ).

Danach sollen Kleinkinder während der Stillzeit bis zum 6. Lebensmonat keine Fluoridtabletten erhalten. Anschließend ist nach dem persönlichen Risiko des Kindes abzuwägen bzw. zu entscheiden.

Nimmt das Kind Fluoridtabletten, dann müssen zusätzliche Fluoridquellen wie fluoridierte Zahnpasta oder fluoridiertes Speisesalz ausgeschlossen werden, d.h. nur Verwendung einer fluoridfreien Zahnpasta und eines fluoridfreien Speisesalzes. Nimmt das Kind keine Fluoridtabletten, dann sollte es eine fluoridierte Kinderzahnpasta (500 ppm F) und zusätzlich fluoridiertes Speisesalz erhalten. Das Vorgehen ist in einer ausführlichen Fluoridanamnese zu erfragen und festzulegen.

Ab dem Alter von etwa 6 Jahren, mit dem Durchbruch der ersten bleibenden Zähne, sollen die Kinder eine normale Erwachsenenzahnpaste (1.000-1.500 ppm F) verwenden. Zusätzlich kann das 1x wöchentliche Zähneputzen mit einem hochfluoridhaltigen Gel erfolgen. Grundsätzlich ist die lokale Fluoridierung vorrangig anzuwenden.

Für weitere Fragen gibt Ihnen der Jugendzahnärztliche Dienst gerne Auskunft oder wenden Sie sich bitte an ihren Hauszahnarzt oder Kinderarzt.


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