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Geleitwort des Landrates Thomas Webel

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
verehrte Besucher und Gäste im Landkreis Börde,

mit der am 1. Juli 2007 in Sachsen-Anhalt wirksam gewordenen Kreisgebietsneuregelung wurde der rund 2.366 Quadratkilometer große Landkreis Börde, bestehend aus den vollständigen Altkreisen Bördekreis und Ohrekreis, gebildet .


Geographisch gesehen ist dieser Landkreis als Bindeglied zwischen Mittelgebirgsland und norddeutscher Tiefebene gelegen. Die Region erstreckt sich als Übergangsgebiet vom nördlichen Harzvorland im Süden zur Altmark im Norden. Im Westen grenzt der Kreis auf rund 48 km Luftlinie an das benachbarte Niedersachsen, der Osten wird durch die Landeshauptstadt Magdeburg und durch den Verlauf der Elbe begrenzt.


Der Landkreis Börde, der seinen Hauptverwaltungssitz in der Kreisstadt Haldensleben hat, ist das Verwaltungszentrum für rund 180.000 Einwohner. 

Auf Grund seiner günstigen Lage ist der Landkreis Börde ein interessanter Wirtschaftsstandort. Die Städte und eine ganze Reihe von Gemeinden haben eigene Gewerbe- und Industriegebiete ausgewiesen, die teilweise auf Grund der infrastrukturell hervorragenden Lage schon recht gut ausgelastet sind. Die Anbindungen an Wässer, Schiene und Bundesautobahn bieten Investoren beste Voraussetzungen für die Realisierung zukunftsträchtiger Vorhaben. Sichtbarer Ausdruck dessen ist die rege Bautätigkeit im gesamten Landkreis. Viele kleine und mittelständische Handwerks-, Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe sind Arbeitgeber für die Menschen der Region. Zunehmend entwickelt sich auch die soziale Infrastruktur. Es entstehen Eigentums- und Sozialwohnungen, Einfamilienhäuser, Hotels, Gaststätten sowie das dazugehörige Umfeld im Kultur- und Freizeitbereich.

Besuchern bietet sich eine abwechslungsreiche Landschaft. Der Namenspatron des Kreises, die Börde, erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 43 Prozent im wesentlichen im Südkreis. Kennzeichnend für diesen Landstrich sind auf Löß liegende, fruchtbare Schwarzböden mit hohen Bodenpunktzahlen, die gelegentlich sogar an die 100 reichen.

Der Drömling im Norden ist eines der größten deutschen Binnenlandfeuchtgebiete mit wohl einmaligen Wiesen- und Sumpflandschaften. Im Nordwesten bilden die Ausläufer des Lappwaldgebietes mit dem Tal der Aller eine sehr abwechslungsreich gegliederte Landschaft. Im Nordosten erstreckt sich auf einer Fläche von rund 850 Quadratkilometern die Colbitz-Letzlinger Heide. Hier befindet sich der größte geschlossene Lindenwald Europas (ca. 185 ha), der ein wahres Paradies für Naturliebhaber ist. Der nördlich und mittlere Bereich wird geprägt von einer aus mehreren Höhenzügen bestehenden Hügellandschaft. Unter anderem gehören der Wartberg bei Niederndodeleben, der Teufelsküchenberg und der Drömseberg bei Hermsdorf / Hohenwarsleben, die Weferlinger Triasplatte, der Erxleber-Hörsinger sowie der  Flechtinger Höhenzug und die Calvörder Berge dazu. Nach Süden anschließend erhebt sich die bewaldete Hügellandschaft "Hohes Holz" mit dem angrenzenden Sauren Holz und seinem Vorland. Der südliche mittlere Bereich ist geprägt von weiten Feldern und kleinen Dörfern der Magdeburger Börde, dem größten zusammenhängenden Schwarzerdegebiet Deutschlands. Das Große Bruch im Westen ist ein altes Urstromtal, das sich von Oschersleben bis Hornburg in Niedersachsen erstreckt. Im Südosten vor den Toren der Landeshauptstadt Magdeburg befindet sich das von Tallagen der Sülze und des Seerennengrabens geprägte Sülzetal.

Ich hoffe sehr, dass unsere Internetseiten einige Anregungen bieten, sich noch detaillierter mit dem Landkreis Börde auseinanderzusetzen.

Eine interessante Region lädt zum Verweilen ein. Sollten Sie weitere Informationen wünschen, so setzen Sie sich bitte mit dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle oder mit dem Amt für Wirtschaftsförderung beziehungsweise direkt mit den Stadtverwaltungen, Verwaltungsgemeinschaften oder Einheitsgemeinden in Verbindung.

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